TuSpo – Lühnde 2:1

TuSpo Lamspringe I – TuS Lühnde 2:1 (1:0)

Im zweiten Saisonspiel empfing der TuSpo Lamspringe den Aufsteiger TuS Lühnde. Das erste Heimspiel für den TuSpo, das im Rahmen der Clubhaus-Neueröffnung und der Einweihung des neu angelegten Biergartens in einem ganz besonderen Rahmen stattfand, lockte über 150 Zuschauer ins Waldstadion.

Der Großteil der Zuschauer hielt jedoch bereits nach 75 Sekunden das erste Mal den Atem an, als Keeper Joel Golovaty im eins gegen eins gegen Jan Drewke mit einer Glanztat den frühen Rückstand verhinderte. Nur wenige Minuten später stockte den Zuschauern erneut der Atem, als Lühndes Mittelfeldakteur Dennis Haberlah nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Mohamed Donzo blutüberströmt am Boden lag und ausgewechselt werden musste (10.). In der Folge kamen die Lamspringer immer besser ins Spiel, zunächst brachte die optische Überlegenheit jedoch keine großen Vorteile. Nach 27 Minuten durften die TuSpo-Fans dann endlich das erste Heimtor der neuen Saison bejubeln, Tizian März schloss nach erstklassiger Vorarbeit von Dominik Ehlers überlegt zum 1:0 ab. Der TuSpo blieb danach am Drücker, die beste Chance zum 2:0 vergab Pascal Wunnenberg. Sein Kopfball nach 35 Minuten klatschte von der Querlatte zurück ins Feld.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern dasselbe Bild. Optische Überlegenheit für Lamspringe und ein auf Konter lauernder Aufsteiger aus Lühnde. Doch die vielen langen Bälle der Gäste fanden an diesem Tag in der gut organisierten Lamspringer Viererkette ihren Meister. So erhöhte Tizian März mit einem Schuss aus 18 Metern in die lange Ecke folgerichtig auf 2:0 (57.). Direkt nach Wiederanpfiff verkürzte Lucas Gerke für Lühnde jedoch auf 2:1 (58.). Das Spiel blieb spannend, die Heimelf hatte das Geschehen aber jederzeit im Griff und verpasste es mehrmals, den Deckel draufzumachen. Tizian März (66.), Maurice Feuerhahn (79.) und Gerrad Collins (88.) scheiterten denkbar knapp vor dem Tor der Gäste. Als der gute Schiedsrichter Bernd Bormann das Spiel nach 90 Minuten abpfiff, war der Jubel im Waldstadion groß. Die Mannschaft belohnte sich für konzentrierte Trainingsarbeit in den letzten Wochen, die vielen Zuschauer und nicht zuletzt die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die in der Sommerpause das Waldstadion auf eine Art und Weise umgestaltet haben, die wahrlich einladend ist.

Foto: Kais Bodensieck