TuSpo I – Förste 2:1

TuSpo Lamspringe I – SSV Förste 2:1 (2:0)

Am gestrigen Sonntag war der SSV Förste zum letzten Hinrundenspiel zu Gast im Waldstadion. Bei ungemütlichem Wetter ging es unter schlechten Vorzeichen los. Verletzungsbedingt fehlten Tizian März und Marco Reski sowie der gesperrte Mark Andre Schneider. Drazen Ivankovic ging angeschlagen in die Partie – Trainer Menge musste kräftig rotieren.

Der erstmalige Kapitän Dominik Ehlers eröffnete mit dem Anstoß die Partie. Von Beginn an hatten wir mehr Ballbesitz und Feldvorteile, kamen gut und aggressiv ins Pressing und ließen dem Gegner kaum Luft. Nach vereinzelten Annäherungsversuchen war es in der 12. Minute soweit. Maurice Feuerhahn drosch den Ball Volley aus 12 Metern unter die Latte. Vorausgegangen war ein Freistoß aus dem Halbfeld. Die Führung gab uns mehr Sicherheit und das Bild änderte sich zunächst nicht. In der 31. Minute dann Freistoß aus ca. 25 Metern. Eigentlich eine Position, aus der man nicht unbedingt schießt. Aber Drazen Ivankovic erwischte einen Sahnetag und jagte den Ball mit einer tollen Flugkurve in die rechte obere Ecke – das Video gibts auf Facebook und Instagram! Kurz vor der Halbzeit kam der SSV Förste dann auch offensiv auf, ein Tor aus einer Abseitsposition zählte zurecht nicht. Halbzeit!

Nach der Halbzeit begann man leider etwas fahrig und der SSV machte dort weiter, wo er in der 1. Halbzeit aufgehört hatte. Nach einem Freistoß von der rechten Seite verwertete Bastian Schulz die Hereingabe aus 5 Metern mit dem Außenrist. Ab jetzt wurde das Spiel unruhig. Viele Nicklichkeiten und Diskussionen unterbrachen den Spielfluss. Beiden Mannschaften gelang es nicht wirklich, ein geordnetes Spiel aufzuziehen. In der 68. Minute musste dann Jan Ehlers verletzungsbedingt das Feld verlassen. Für Ihn kam Ismail Genc, der bereits 90 Minuten in der 2. Herren absolviert hatte. Noch dicker kam es in der 73., als Mohammend Donzo (Dekou) mit einem Fallrückzieher klären wollte und dabei auf gefährliches Spiel entschieden wurde. Dies war die zweite Verwarnung – er musste mit gelb/rot frühzeitig duschen gehen. Die Gäste schafften es nicht einen wirklich hohen Druck aufzubauen. Unsererseits wurden Konter nicht gut zu Ende gespielt. So blieb es zwar bis zum Schluss spannend, aber nicht zwingend, ehe Schiedsrichter Stephan Nowraty nach elend langen 8 Minuten Nachspielzeit endlich Abpfiff. Ein wichtiger und nicht ganz unverdienter Sieg.