Pattensen – TuSpo Herren 24:31

TSV Pattensen – TuSpo Lamspringe Herren 24:31 (13:18)

Am vergangenen Samstag stand für die Herren der Lamspringer Handballer die längste Auswärtsfahrt der Saison an. Es ging zum TSV Pattensen. Der Liganeuling war bislang unbekanntes Pflaster, so dass man nur anhand der bisherigen Ergebnisse erahnen konnte was einen dort erwartet. Trainer Karol Grajek musste auf vier Spieler aus unterschiedlichsten Gründen verzichten, so dass Florian „Latte“ Raatz und Lucas Vache sich bereit erklärten das gelbe Trikot überzustreifen.

Das Spiel begann sehr ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich deutlich absetzen. Die Lamspringer hatten generell Probleme mit dem Spielball, welcher gefühlt 20 Jahre alt und prall aufgepumpt war. Bis auf die Form hatte dieser Ball mit den heutigen Standards eines Balles nichts mehr zu tun. Einzig Daniel Sacher schaffte es das Spielgerät ein ums andere präzise in den Kasten zu schmeißen. Pattensen schaffte es durch häufiges Anspielen des Kreisläufers, den Torerfolg oder einen 7m zu erzwingen. Man merkte deutlich, dass die Lamspringer Abwehr in diesem Spiel nicht die Qualität der vergangen Spiele hatte. So verließ man sich auf etliche Einzelaktionen die oftmals zum Torerfolg führten. Mit einer 18:13 Führung für Lamspringe ging es in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit war klar, welche Marschroute verfolgt werden sollte, eine sichere Abwehr und einen hohes Tempo. Doch so einfach wollte sich Pattensen nicht geschlagen geben. Das gefürchtete Gegenstoßspiel der Lamspringer fand an diesem Tag einfach nicht statt. Zu alle dem musste der Lamspringer Top-Torschütze Daniel Sacher nach ca. 40 Minuten verletzungsbedingt vom Platz. Die Herren schafften es aber, den Ausfall von Sacher einigermaßen zu kompensieren. Der Vorsprung wurde sicher verwaltet und nicht mehr abgegeben. So stand am Ende ein erarbeiteter Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel. Lamspringe gewann mit 31:24.

Für Lamspringe: Jorge Zimmat (11), Daniel Sacher (9), René Schumann (7), Philipp Wunnenberg (2), Florian Raatz (1), Lauritz Nolte (1), Torben Ohlendorf, Noah Golovaty, Karol Grajek, Lucas Vache und Patrick Wulf (beide Tor)