Ochtersum – TuSpo I 2:1

VfR Germania Ochtersum – TuSpo Lamspringe I 2:1 (1:1)

Dass die Aufgabe beim VfR Ochtersum schwierig werden würde, war allen klar. Dennoch zeigten wir eine ansprechende Leistung und hätten mit ein wenig Glück auch ein Unentschieden verdient gehabt.

Aber von Beginn: In den ersten Minuten kamen wir nicht wirklich ins Spiel. Dem Gastgeber merkte man die Erfolge der letzten 10 Spiele an – sie traten mit breiter Brust auf und versuchten ihr Schema aufzuziehen – lange Bälle auf die sprintstarken Außenspieler. In der ersten halben Stunde passierte nicht viel. Doch in der 30. Minute war es so weit. Wir bekamen den Ball im Halbfeld nicht geklärt und es folgte eine Flanke in den Strafraum. Der Ball wurde geschickt quer gelegt, sodass der Goalgetter Lukas Schaper nur noch den Fuß reinhalten musste. Doch mit dem 1:0 erweckte bei der Kampfgeist. In der 38. Minute konnte Drazen Ivankovic dem Innenverteidiger des VfR den Ball abluchsen und legte quer auf Pascal Wunnenberg, der den Ball trocken einschob. Und jetzt waren wir bis zum Ende der Halbzeit am Drücker. In der 44. Minute setzte sich Tizian März dann gegen drei Leute durch, legte quer auf Ivankovic der das Auge für den mitlaufenden Dominik Ehlers hatte. Dieser peilte aus 12 Metern die lange Ecke an, doch der Keepers verhinderte mit einer Glanztat die Führung. Damit ging es in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir zuerst die große Chance zur Führung hatten. Drazen Ivankovic wollte es in der 53. Minute aber zu genau machen und schoss den Ball freistehend knapp links am Gehäuse vorbei. In der 60. Minute folgte dann ein toller Spielzug der Gastgeber, der zum 2:1 führte. Durch eine Körpertäuschung im Mittelfeld wurde der Ball nach vorne getragen, nach einer Kombination im 16er scharf in die Mitte geflankt, wo Unglücksrabe Nico Wolze aus einem Meter den Treffer ins eigene Tor nicht mehr verhindern konnte. Bis zu 80. Minute blieb es dann weiter spannend und zum Ende öffneten wir die Defensive. Wir wollten unbedingt was mitnehmen! Das führte zwar fast zu einer Dauerbelagerung am gegnerischen 16er, allerdings wurde der VFR Ochtersum drei, vier mal sehr gefährlich bei Kontern. Bis zum Tor nutzten sie die Räume geschickt aus, scheiterten dann aber immer an Joel Golovaty oder Ivankovic, der in die Verteidigung gerutscht war. Und so blieb es bis zum Ende hochdramatisch und spannend – und beim 2:1.

Alles in allem wäre ein Unentschieden durchaus gerecht gewesen. Die etwas reifere Spielanlage und die Portion Selbstbewusstsein waren beim starken VfR natürlich permanent merkbar. Wir freuen uns auf das Rückspiel und wünschen dem VfR alles Gute. Bedanken möchten wir uns noch bei unseren zahlreich mitgereisten Zuschauern – das war echt stark! Das nächste Spiel unserer Ersten steigt am kommenden Sonntag im heimischen Waldstadion gegen den TuS Hasede.